Aktionismus

Geldverschwendung und falsche Prioritäten

Ausgehend von der Prioritätenliste vom November 2018 sind folgende Maßnahmen geplant (Zahlenangaben in Euro):

Maßnahme Kosten Kreditaufnahme Öffentliche Gelder Anteil der Stadt
Brückenabriss 5,200 Millionen 1,040 Millionen    
Kurtheater Ankauf (bereits erfolgt) 0,150 Millionen     0,150 Millionen
Kurtheater Sanierung 4,100 Millionen     0,410 Millionen
Post Ankauf (bereits erfolgt) 0,213 Millionen     0,213 Millionen
Post Neubau 4,515 Millionen 1,625 Millionen    
Kurmittelhaus Modernisierung (bereits erfolgt) 0,461 Millionen     0,461 Millionen
Freilichtbühne 0,250 Millionen     50.000
Kreishaus Ankauf (bereits erfolgt) 0,331 Millionen     0,112 Millionen
Bahnhof Ankauf (bereits erfolgt) 30.000     30.000
Bahnhof Ausbau 0,800 Millionen     0,346 Millionen
Hotel Luisenhof 3,172 Millionen   1,7722 Millionen 0,354 Millionen
Kanalbau 2,156 Millionen   ??? ???

22.757.200 Euro sollen für Vorhaben der Stadt ausgegeben werden. 461.000 Euro stehen für das Kurmittelhaus zur Verfügung, das sind 2% der Gesamtkosten der oben aufgeführten Vorhaben. Die Liste der Gesamtvorhaben ist länger. In den 461.000 Euro (Kurmittelhaus) ist die 18 qm Kellersauna, die sogenannte Moorsauna enthalten. Das zum Schwerpunkt unseres Marketingplans, der KEK = Kurortentwicklungs-Konzeption.

Übrigens: die Kurmittelhaus GmbH gehört zur Hälfte der Stadt und zur Hälfte der Kurklinik. Daher sollte die Stadt auch nur für die Hälfte der Kosten aufkommen. Die Kurklinik wird nicht zur Kasse gebeten. Vielleicht deshalb, weil die Kurklinik 300.000 Euro für Möbel im Rahmen des Hotelbaus für Herrn Jost investieren soll?

Die Kosten für den Brückenabriss sollen inzwischen über 10 Millionen Euro liegen.

Beim Kanalbau Vorlage 47/2019 handelt es sich um eine Verbindung zwischen dem Landgraben und der Alten Oder. Man will den Wassertourismus entwickeln und beruft sich auf einen „wachsenden Freizeitmarkt“. Da der Leiter der Biosphäre Schorfheide-Chorin, Martin Flade, den Landgraben nicht für den Wassertourismus freigibt, hat man sich dieses Projekt überlegt. (“Martin Flade schlägt Durchstich im Hafen vor/MOZ vom 22.03.2019“)

Unabhängig von der Bewertung des „Durchstichs“ ist dann nicht mehr zu verstehen, warum wir uns noch um Moorangebote, das „Prädikat“ und in diesem Zusammenhang um den Abriss der Brücke kümmern sollten. In der MOZ vom 29.03.2019 hieß es: „Bad Freienwalder SPD bekennt sich zum Kurort-Status“. Die Genossen bekennen sich, aber investieren nicht in Kurort-Angebote, eben nur die 2%. Mehr ist ihnen das Bekenntnis nicht wert!

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